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- Metadaten aus Sensorsignalen: wertvolle Informationen rückwirkend nutzbar machen
- Warum Metadaten aus Sensorsignalen?
- Projektbeispiel: Farbe aus Distanzmessung bestimmen
- Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
- Weitere Anwendungsfelder
- So starten wir mit Ihnen
- Ihr Nutzen auf einen Blick
- Kontakt
- Kurzvideo
- Präsentation
Metadaten aus Sensorsignalen: wertvolle Informationen rückwirkend nutzbar machen
Viele strategisch wichtige Informationen sind in bestehenden Sensorsignalen bereits enthalten – nur nicht direkt sichtbar. Indem wir Metadaten aus Sensorsignalen ableiten, können Unternehmen historische Produktionsdaten (z. B. über fünf Jahre) rückwirkend anreichern und sofort nutzbar machen, ohne zusätzliche Sensorik nachzurüsten.
Warum Metadaten aus Sensorsignalen?
- Rückwirkende Datenerweiterung: Neue Merkmale aus alten Logs gewinnen und sofort in Analysen, Qualitätskontrollen und Optimierungen einsetzen.
- Geringere Hardware-Kosten: Informationen aus Messartefakten statt durch zusätzliche Sensoren.
- Schnellere Entscheidungen: Zielgerichtete Hypothesen, saubere Repräsentationen und belastbare Benchmarks beschleunigen den Weg zur Lösung.
Projektbeispiel: Farbe aus Distanzmessung bestimmen
Ausgangspunkt
- Aufgabe: Die Objektfarbe allein aus einem optischen Distanzmessverfahren ableiten.
- Physikalisches Prinzip: Kein Messverfahren ist 100% exakt. Jenseits der Messgenauigkeit entstehen Messartefakte – sie enthalten Informationen über unbeachtete physikalische Effekte. Bei optischen Verfahren tragen diese Artefakte auch optische Eigenschaften wie Farbe.
Vorgehen
- Hypothese und Domänenwissen: Physik, Statistik und Data Science zur Eingrenzung der relevanten Effekte.
- Fokus auf Artefakte statt Rohsignal: Repräsentation der Messartefakte so aufbereiten, dass sie die relevanten Muster verdichten (nicht einfach „Pixelwerte reinwerfen“).
- Modellierung: Messartefakte analysieren neuronales Netz – gezielt trainiert auf die Farberkennung an definierten Punkten.
- Validierung: Design von Experimenten und Benchmarks, um die Belastbarkeit und Grenzen des Verfahrens zu quantifizieren.
Ergebnis
- Genauigkeit: Über 80% korrekte Vorhersage der Objektfarbe an den geprüften Punkten.
- Geschwindigkeit: Proof-of-Concept in unter zwei Wochen.
- Mehrwert: Kundenanforderungen übertroffen; robuste Grundlage für Skalierung in der Produktion.
Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
- Die richtige Idee: Potenzielle physikalische Zusammenhänge erkennen – hier ist Domänenwissen entscheidend.
- Saubere Merkmalsbildung: Artefakte repräsentieren statt „Rauschen“ zu modellieren.
- Grenzen kennen: Jedes Verfahren hat Limits; durch Tests und Benchmarks vermeiden wir vermeidbare Messfehler.
Weitere Anwendungsfelder
- Material- und Rohstoffeigenschaften aus Prozessverhalten ableiten.
- Qualitätsindikatoren aus bestehenden Sensordaten gewinnen (z. B. Zustände, Toleranzverletzungen, Oberflächeneigenschaften).
- Historische Produktionslogs rückwirkend anreichern und für Analytik, Rückverfolgbarkeit und Optimierung nutzen.
So starten wir mit Ihnen
- Daten-Sichtung: Gemeinsame Auswahl relevanter Sensorsignale und Ziel-Metadaten.
- Hypothesen-Workshop: Physikalische Wirkzusammenhänge klären, Artefaktkanäle identifizieren.
- Rapid PoC: Repräsentation, Modellierung, Benchmark – typischerweise innerhalb von zwei Wochen.
- Roadmap: Skalierung, Monitoring und Grenzfall-Handling in der Produktionsumgebung.
Ihr Nutzen auf einen Blick
- Neue Insights ohne zusätzliche Sensorik
- Schnelle Time-to-Value durch fokussierte Experimente
- >80% Genauigkeit im Projektbeispiel „Farbe aus Distanzmessung bestimmen“
Kontakt
Möchten Sie versteckte Informationen in Ihren Messdaten heben? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Metadaten aus Sensorsignalen effizient extrahieren – vom ersten PoC bis zum stabilen Produktionsbetrieb.

